Eurovision – wieder nichts!

Mai 23, 2008

Switzerland „Zero Points“. Die Schweiz hatte bei der Vorausscheidung der Eurovision wieder mal keine Chance. Der Schweizer Schmusebarde Paolo Meneguzzi konnte sich mit „Era Stupendo“ nicht für das Finale qualifizieren.

Nun ja, sein zig mal im Radio gespielter Song ist ja auch nicht gerade der absolute Heuler und Kracher. Und er trifft offenbar den Geschmack der Osteuropäer nicht. Denn seien wir mal ehrlich: Der Osten Europas bestimmt, wer gewinnt. Die Westeuropäer haben da nichts mehr zu melden – was wohl auch erklärt, weshalb etliche Länder schon gar nicht mehr teilnehmen oder aber soviel Geld reinbuttern, dass das Finale gesichert ist. Die Schweiz macht beides nicht, sondern schickt unablässig neue „Todesmutige“ ins Rennen.

Sollte die Schweiz deshalb nicht mehr an der Eurovision teilnehmen? Im Gegenteil! Aber wir müssen die Erwartungen drastisch herunterschrauben. Die Finalteilnahme der Schweiz ist heute schon fast mit dem Gewinn des Contests gleichzusetzen. Seien wir mal ehrlich: Mit der Einführung des Televotings gewinnen sowieso nur noch jene Länder, die viele Emigranten haben oder deren Bürgerinnen und Bürger für das Voting kurzerhand über die Grenze ins Nachbarland gehen.

Und wir Schweizer? Wir könnten das ja auch, also nach dem Motto „zu Gast bei Freunden“ über die Grenzen gehen. Aber das ist uns ja zu blöd; der Contest ist uns ja zuwenig wichtig. Deshalb dürfen wir uns nicht wundern, wenn andere Länder den Schweizer Beitrag auch nicht sooo wichtig finden…

Übrigens für all jene, die den Song nicht kennen: