„Kann man Liebe lesen?“ fragen Giuseppe Wüest und Andrea Freiermuth in der heutigen Ausgabe der Espace-Medien (Berner Zeitung, Thuner Tagblatt, Berner Oberländer etc). Sie schreiben in diesem Bericht über die Beziehung des Valentinstages zu den steigenden Verkaufszahlen bei Beziehungsratgebern. Denn auf den Valentinstag hin steigen die Verkaufszahlen leicht, wie eine Buchhändlerin aus Erfahrung weiss.
Bücher vermitteln Lebenserfahrung, egal ob in Beziehungsratgebern, medizinischen Fachbüchern oder anderer Literatur. Deshalb bin ich überzeugt, dass man und frau Liebe lesen kann. Trotz steigenden Verkaufszahlen dürften die Erfahrungsbücher aber wohl kaum das richtige „Valentinstag“-Geschenk für den Partner oder die Partnerin sein.
Es es kann ja auch anders gehen – es kommt immer auf die Verpackung an. Weshalb also nicht ein schönes Geschenk und einen schlauen Beziehungsratgeber kaufen? Das schöne Geschenk ist für den Partner oder die Partnerin, das schlaue Buch liest man bzw. frau besser gleich selber. Denn wer glaubt, dass eine Veränderung nötig ist, der fängt besser bei sich selber an. Also ran die Seiten. Die eigene Erkenntnis und die Fähigkeit, sich zu verändern, sind die Faktoren für eine erfolgreiche „Auffrischung“ jeder „schlafenden“ Beziehung!
Verfasst von Martin Hasler